Durch die Gegend | Manja Präkels

Manja Präkels

Durch die Gegend | Manja Präkels

Im Rahmen der Durch die Gegend Miniserie aus Ostdeutschland geht’s diesmal ins ländliche Brandenburg. Und zwar mit der Schriftstellerin Manja Präkels. Sie hat die Nachwendejahre als junge Zeitungsreporterin erlebt. Von dieser Zeit und von Jugendlichen, die plötzlich Glatzköpfe hatten und andere durch die Straßen hetzten, handelt auch ihr autobiografischer Roman „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ (Verbrecher Verlag).


Durch die Gegend | Monchi (Feine Sahne Fischfilet)

Monchi (Feine Sahne Fischfilet)

Durch die Gegend | Monchi (Feine Sahne Fischfilet)

Dreißig Jahre ist es her, dass in Berlin die Mauer geöffnet wurde. Die blühenden Landschaften, die den Bürgern damals versprochen wurden, sind nicht entstanden. Was ist passiert? Was ist seitdem schiefgelaufen, dass die AfD nun gerade im Osten so hohe Ergebnisse einfahren kann? Und wo gibt es Ansätze der Gesellschaft, sich gegen den Rechtsruck zur Wehr zu setzen?

Durch die Gegend ist im Herbst 2019 für mehrere Folgen in Ostdeutschland unterwegs. Diesmal mit Jan Gorkow, besser bekannt als „Monchi“ von der Band Feine Sahne Fischfilet. 1987 in der Kleinstadt Jarmen im äußersten Nordosten des Landes geboren, gehört er zur ersten Generation, die im Osten aufgewachsen ist, für die die DDR kaum noch eine Rolle gespielt hat. Und er gehört zu denen, die sich seit Jahren gegen den Rechtsruck engagieren. Das tut er zusammen mit seiner Band auch in seiner Heimatregion Mecklenburg-Vorpommern. Mit „Wasted in Jarmen“ veranstaltet sie jedes Jahre ein Festival in Jarmen „op n Dörp“, wie er auf Platt sagt. Da hat ihn Christian Möller besucht.


Credits
Musik:

Musik (Feine Sahne Fischfilet):

„Alles auf Rausch“, „Angst frisst Seele auf“„Niemand wie ihr“ vom Album „Sturm und Dreck“ (2018)
„Wut“ vom Album „Bleiben oder Gegen“ (2015)
„Geschichten aus Jarmen“ vom Album „Scheitern und Verstehen“ (2012)

Musik:
Birocratic – prismatic (CC BY)

Birocratic – round 1 (CC BY)

Birocratic – ergo (CC BY)

Foto: Andreas Hornoff